Asset Deals

Eine umfassende Einführung

Asset Deals sind eine gängige Form von Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A). Bei dieser Art von Transaktion erwirbt der Käufer die betrieblichen Vermögenswerte eines Unternehmens anstelle der Aktien. In diesem Artikel werden wir ausführlich die Definition, den Ablauf und die Vor- und Nachteile von Asset Deals untersuchen.

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Was ist ein Asset Deal?

Ein Asset Deal bezeichnet den Kauf der zugrunde liegenden Vermögenswerte (und oft auch Verbindlichkeiten) eines Unternehmens. Im Rahmen dieser Transaktion erfolgt die Übertragung des Eigentums an Vermögenswerten und Verbindlichkeiten vom Verkäufer auf das erwerbende Unternehmen. Der Erwerb wird in die Bilanz des Käufers wie der Kauf jeder anderen Vermögensklasse aufgenommen.

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Der Ablauf eines Asset Deals

Um einen Asset Deal abzuschließen, wird ein sogenannter Asset Purchase Agreement (APA) verwendet. In diesem Vertrag werden die spezifischen Vermögenswerte festgelegt, die erworben werden sollen. Der APA umfasst auch Details wie den Gesamtkaufpreis, die Zahlungsstruktur, den Zeitpunkt, Zusicherungen, Garantien und andere übliche rechtliche Bestimmungen.

Ein Asset Deal kann sowohl materielle als auch immaterielle Vermögenswerte umfassen. Materielle Vermögenswerte umfassen beispielsweise Ausrüstung, Lagerbestände und Einrichtungen. Immaterielle Vermögenswerte können Kundendatenbanken oder Patente umfassen. Im Gegensatz zu einem Aktienkauf bleibt das Unternehmen des Verkäufers nach der Transaktion als laufendes Geschäft bestehen. Aus bilanzieller Sicht erfasst der Verkäufer den Verkauf in seiner Bilanz - die Bargeldbestände steigen durch den Erlös der Transaktion, langfristige Vermögenswerte nehmen ab und etwaige Differenzen werden als Gewinn oder Verlust aus dem Verkauf in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Der Käufer wiederum erfasst den Erwerb als Investition in einem Vermögenskonto.

Vorteile von Asset Deals Nachteile von Asset Deals

Ein Nachteil von Asset Deals ist, dass bestehende Verträge nicht automatisch übertragen werden. Genehmigungen, Zertifikate und ähnliche Rechte können an die rechtliche Person des Zielunternehmens gebunden sein und werden daher nicht im Rahmen eines Asset Deals übertragen. Langfristige Verträge, die für den Erfolg des Unternehmens entscheidend sind, können daher ein Grund sein, einen Aktienkauf anstelle eines Asset Deals zu wählen. Es sollte jedoch sorgfältig geprüft werden, ob diese Verträge eine Klausel zur Änderung der Kontrolle enthalten, die die Zustimmung der Vertragspartei für die erfolgreiche Übertragung des Vertrags an den Käufer im Falle des Verkaufs des Unternehmens erfordert. In diesem Fall ist eine automatische Übertragung eines solchen Vertrags sowohl bei einem Aktienkauf als auch bei einem Asset Deal nicht möglich.

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Die Unterschiede zwischen Asset und Equity Deals

Es gibt zwei Hauptansätze, um ein Unternehmen zu erwerben. Der Kauf von Aktien von verkaufenden Aktionären ist eine einfache Strategie. Diese Art der Struktur ermöglicht es den Käufern, indirekt alle Vermögenswerte des Unternehmens zu besitzen und alle Verbindlichkeiten zu übernehmen.

Im Gegensatz dazu erwerben Käufer in Asset Deals die zugrunde liegenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Warum Verbindlichkeiten? Wenn sie beispielsweise Lagerbestände kaufen, kaufen sie auch Lieferantenbeziehungen. Die Käufer sind daher für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verantwortlich. Solche Transaktionen beziehen sich nicht direkt auf die Aktionäre.
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Accounting für Asset Deals

Asset und Aktienkäufe werden wie folgt zusammengefasst

Enterprise Value (Asset Purchase)
Schulden und Schuldenäquivalente
Equity Value (Stock Purchase)
Der Enterprise Value ist der Wert des operativen Geschäfts , unabhängig von der Kapitalstruktur oder Finanzierungsentscheidungen. Dies ist das, was der Erwerber bei einem Asset Deal erwirbt. In dieser Art von Deal werden nur die zugrunde liegenden Nettovermögenswerte des Unternehmens erworben, und es gibt keinen Aktienpreis, nur den Enterprise Value.

Bei einem Aktienkauf wird der Equity Value erworben. Dies repräsentiert die operativen Vermögenswerte abzüglich aller erworbenen Verbindlichkeiten.

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Fazit

Asset Deals bieten Käufern die Möglichkeit, selektiv Vermögenswerte zu erwerben und Verbindlichkeiten zu vermeiden, die sie nicht übernehmen möchten. Sie können auch steuerliche Vorteile bieten. Der Verkäufer kann jedoch Nachteile haben, wie die steuerliche Belastung und den Verlust von Verträgen und Rechten.

Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile von Asset Deals sorgfältig abzuwägen und die spezifischen Umstände und Ziele der Transaktion zu berücksichtigen, um die beste Entscheidung zu treffen. In jedem Fall sollten sowohl Käufer als auch Verkäufer rechtliche und steuerliche Beratung einholen, um sicherzustellen, dass sie die Auswirkungen und Risiken eines Asset Deals vollständig verstehen.

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Es wird empfohlen, sich an qualifizierte Fachleute zu wenden, um spezifische Fragen im Zusammenhang mit Asset Deals zu klären.

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