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Standortanalyse Kapitalanlagemarkt Bremen

Immobilienpreise und Standortanalyse Bremen

Immobilienpreise Bremen 2020

Standort
Bremen

Die Freie Hansestadt Bremen ist nicht nur ein Anziehungspunkt für Touristen, sondern hat auch Kapitalanlegern in Immobilien viel zu bieten. Die Preise für Anlageimmobilien kannten im Stadtstaat während des letzten Jahrzehnts nur die Richtung nach oben.

Immobilienpreise Bremen

Die nordwestliche Stadt an der Weser gehört zu den 14 größten deutschen Städten. In den letzten 10 Jahren haben die Kaufpreise für Häuser besonders zugelegt, sie sind inzwischen nicht mehr wesentlich von den bundesweiten Durchschnittspreisen entfernt. Weniger spektakulär verlief der Anstieg der Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Bremen. Fachportale und Experten schätzen ein, dass die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen bis zum Jahr 2030 dynamisch verlaufen wird. Sie sehen für Bremen einen Anstieg der Quadratmeter Preise um knapp 60 Prozent voraus. Im Verhältnis zu den Top-7-Städten in Deutschland sind die Immobilien- bzw. Grundstückspreise in der Hansestadt jedoch immer noch vergleichsweise moderat.

Kauf Eigentumswohnung weiterhin günstig in Bremen

Bremen zeichnen geringe Leerstände im Gewerbebereich aus, die Leerstandsquote für Gewerbeimmobilien beträgt rund 3 Prozent. Es dominiert das Geschäft mit kleinteiligen Vermietungen. Durch die Verbindung der Hafengruppen Bremen und Bremerhaven sind Hallen und Flächen für Logistik und Fachmarktzentren sehr gefragt. Der Wirtschaftsstandort Bremen punktet mit innovativen Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Automotive und maritimer Logistikindustrie. Die größten Bremer Arbeitgeber sind Daimler, die Kliniken Gesundheit Nord, BLG Logistics Group, Arcelor Mittal und die Deutsche Post.

Obwohl in Bremen eine rege Bautätigkeit herrscht, kann der Bedarf an Wohnraum nicht gedeckt werden. Infolge der anziehenden Nachfrage stiegen in den letzten 5 Jahren die Kaufpreise schneller als die Mietpreise. Gehobene Wohnlagen in Bremen sind Altstadt, Radio Bremen, Steintor und Bürgerpark. Exklusive Wohngegenden mit Villen und Häusern im Jugendstil finden sich im Stadtteil Schwachhausen. Ruhige Wohnbezirke mit viel Grün und Wasser sind Oberneuland und Horn-Lehe. An zentraler Stelle in der City Bremens herrschen jedoch Büros und Geschäfte vor. Ein gelungenes Beispiel für Wirtschaftskraft und Lebensqualität in gemischt genutzten Immobilien ist das städtebauliche Entwicklungsprojekt in der Überseestadt.

Rendite Anlageimmobilien in Bremen

4 bis 5 Prozent Nettoanfangsrendite können für Ärztehäuser, Logistikimmobilien, Parkhäuser, Büroimmobilien und ausgewählte Handelsimmobilien erzielt werden. Die realistischen Renditen für Wohnhäuser oder eine Wohnanlage liegen etwas darunter, zwischen 2 und 3 Prozent. Die Höhe der Rendite ist von der Qualität des Standorts sowie Alter und Ausstattung des Objekts abhängig.

Investoren können zudem mit Immobilien Steuer sparen. Maklerprovision, Kreditzinsen, Grundsteuer, Reparatur-, Renovierungs-, Sanierungskosten sowie ein Teil der Betriebskosten lassen sich von der Steuer absetzen. Der Käufer eines Hauses in Bremen kann dazu die Wertminderung des Gebäudes linear abschreiben. Für Häuser, die ab 1925 fertiggestellt wurden, mit 2 Prozent jährlich und für ältere Gebäude Jahr um Jahr mit 2,5 Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten.

Folgen des Corona Virus für den Immobilienmarkt Bremen

Im Gegensatz zu anderen Großstädten war Bremen dank strenger Quarantänemaßnahmen weniger stark von Covid-19 betroffen. Die sich dadurch ausbreitende große Verunsicherung wirkt sich erst mit Verzögerung auf den Immobilienmarkt aus. Bauvorhaben und größere Investitionen am Gewerbeimmobilienmarkt werden allenfalls verschoben. Eigentümer von Hotelimmobilien, Einkaufszentren oder einem Gewerbepark müssen kurzfristig mit Ausfällen von Mieteinnahmen rechnen, jedoch nicht mit einer langanhaltenden Immobilien Krise. Wohnimmobilien haben nichts von ihrer Attraktivität als Investment eingebüßt, da sichere und lohnende Anlagealternativen fehlen. Solide Sachwerte werden weiterhin gefragt sein.

Immobilien Prognose Bremen 2030 – mehr als nur Bundeshauptstadt

Die Bevölkerung der Stadt Bremen wächst seit 2011 kontinuierlich. Fachleute rechnen durch Zuwanderung mit einer Zunahme der Einwohnerzahlen bis zum Jahr 2030. Weil jedoch gleichzeitig die Anzahl der Haushalte weitaus schneller wächst, kann der Wohnungsbau die Mietnachfrage nicht befriedigen. Die Nähe zur Nordsee oder den Landeshauptstädten Hamburg und Hannover sowie die reizvolle Kombination aus Natur, Wasser, Technologie und historischer Bausubstanz sprechen für ein Investment in Bremer Kapitalanlageimmobilien. Der Standort bietet Perspektiven für künftige Preissteigerungen.

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