Immobilienmarkt Deutschland

Immobilienmarkt Deutschland: Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Wiesbaden, 07 Juni 2024 | Der Immobilienmarkt in Deutschland hat in den letzten Jahren eine turbulente Entwicklung durchlaufen. Nach einem massiven Preiseinbruch im Jahr 2023 scheint sich der Markt 2024 wieder zu stabilisieren. Doch trotz dieser Stabilisierung gibt es deutliche regionale Unterschiede und verschiedene Trends in den einzelnen Segmenten. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen und Prognosen für den deutschen Immobilienmarkt.

Immobilienmarkt Deutschland 2024
Deutschland 2024

Hintergrund

Das Jahr 2023 war geprägt von dem größten Preiseinbruch seit der Jahrtausendwende. Die Preise für Wohnimmobilien sanken erheblich, was vor allem auf steigende Kreditzinsen und teure Baumaterialien zurückzuführen war. 2024 zeigt sich nun eine Stabilisierung des Marktes, wenngleich mit deutlichen regionalen Unterschieden.

Nachfrage und Baufinanzierungen

Die Nachfrage nach Immobilien hat sich im ersten Quartal 2024 wieder erholt, mit einem Anstieg von 4,8 %, besonders in Metropolen wie Berlin und Hamburg. Auch das Volumen der Baufinanzierungen ist zu Jahresbeginn im Vergleich zu 2023 gestiegen, was auf eine verbesserte Marktstimmung hinweist.

Preisentwicklung

Die durchschnittlichen Immobilienpreise haben sich im Vergleich zum Vorquartal stabilisiert, was auf eine allgemeine Marktberuhigung hindeutet. Doch die regionalen Unterschiede sind signifikant:

  • Frankfurt am Main und München: Preisanstieg von über 1 %.
  • Deutschlandweit: Ein moderater Anstieg von 1 % von Januar bis April 2024.
  • Quadratmeterpreis: Ein Anstieg von 1,6 % auf durchschnittlich 2.998 Euro, wobei die Preise noch unter dem Niveau von Anfang 2023 liegen.

Segmentierte Preisentwicklungen

  • Eigentumswohnungen: Ein leichter Preisrückgang von 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal.
  • Mehrfamilienhäuser: Ein deutlicher Preisrückgang von 10,5 % im letzten Quartal.

Preisentwicklungen in großen Städten

Marktanalyse

Eine der größten Herausforderungen bleibt die Kluft zwischen den Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern. Trotz des Preisrückgangs sind die Transaktionszahlen geringer geworden. Eine Studie der Commerzbank deutet auf ein Potenzial für weitere Preisrückgänge hin, obwohl die Nachfrage nach Immobilienkrediten steigt.

Perspektive für Neubauten

Die hohen Baukosten schränken die Preiszugeständnisse von Verkäufern ein, was die Erholung im Neubausegment verzögert. Dennoch wird erwartet, dass die Preise für Neubauten stabil bleiben, wenn auch auf einem hohen Niveau.

Fazit

Der Immobilienmarkt in Deutschland zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, doch die regionalen Unterschiede und variierenden Preistrends in verschiedenen Segmenten und Städten bleiben bestehen. Insbesondere in den Großstädten sind die Entwicklungen unterschiedlich, was Investoren und Käufer gleichermaßen berücksichtigen sollten.

Gewerbeimmobilienmarkt

Ein weiteres bedeutendes Segment ist der Markt für Gewerbeimmobilien, der 2024 von einem Rückzug ausländischer Investoren geprägt ist. Der Anteil der Käufe durch ausländische Investoren sank auf den niedrigsten Stand seit 2013, und das Transaktionsvolumen verringerte sich um 70 % im Vergleich zu den Jahren 2020 und 2021.

Einflussfaktoren

Die steigenden Kreditzinsen durch Maßnahmen der Europäischen Zentralbank zur Inflationsbekämpfung sind einer der Hauptgründe für den Preisrückgang bei Gewerbeimmobilien. Die Preise sanken im ersten Quartal 2024 um 9,6 %, nachdem sie 2023 bereits um 10,2 % zurückgegangen waren.

Marktstimmen und -vergleiche

Experten wie Kurt Zech betonen die Notwendigkeit der Rückkehr internationaler Investoren wie Blackstone und Blackrock für eine Markterholung. Im Vergleich dazu erholt sich der Markt in Großbritannien schneller, da deutsche Vermieter die Preise weniger stark senken.

Immobilien-Firmen und Krisensituation

Der Rückzug ausländischer Investoren hat dazu geführt, dass viele große Immobilienprojekte gestoppt wurden. Steigende Kreditzinsen und eine schlechte Markstimmung haben den Boom des Immobiliensektors in Deutschland beendet.

Preisverfall bei Häusern und Wohnungen

Der historische Preisverfall 2023 traf alle Segmente hart:

  • Eigentumswohnungen: -8,9 %
  • Einfamilienhäuser: -11,3 %
  • Mehrfamilienhäuser: -20,1 %

Der German Real Estate Index (Greix) zeigt, dass sich die Geschwindigkeit des Preisverfalls im vierten Quartal 2023 verlangsamte. Regionale Unterschiede bleiben jedoch bestehen, mit teils erheblichen Preisrückgängen in Städten wie Köln und Stuttgart.

Immobilienpreise sinken

Die Prognose für 2024 geht von einem weiteren Preisrückgang um durchschnittlich 2 % aus, bevor 2025 wieder ein Anstieg von 2 % erwartet wird. Die Preise sind seit ihrem Höchststand im zweiten Quartal 2022 um fast 13 % gesunken.

Zinsentwicklung

Die Europäische Zentralbank plant eine Senkung des Leitzinses, was zu günstigeren Baufinanzierungen und einer erhöhten Nachfrage führen könnte.

Kommentar: Mieten oder Kaufen

Der aktuelle Markt bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Während sinkende Kaufpreise eine gute Gelegenheit für Investitionen darstellen, besteht weiterhin das Risiko eines weiteren Preisverfalls. Langfristig erwarten Experten jedoch steigende Immobilienpreise, insbesondere in wirtschaftlich starken Regionen.

Wohnen: Mieten aufwärts, Kaufpreise abwärts

Während die Kaufpreise für Wohnimmobilien sinken, steigen die Mieten weiter an, besonders bei neu abgeschlossenen Mietverträgen. Der Wohnungsmangel und die hohen Baukosten erhöhen den Druck auf den Mietmarkt. Eine Stabilisierung der Kaufpreise wird erwartet, doch der Druck auf dem Mietmarkt bleibt bestehen.

Insgesamt zeigt der Immobilienmarkt in Deutschland eine komplexe und vielfältige Dynamik, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen für Investoren, Käufer und Mieter bietet.

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